Radwandern

Radtrekking

Unter „Radwandern/-trekking“ verstehen wir Radtouren (bei mehrtägiger Dauer auch mit Gepäck), bei denen nicht die Geschwindigkeit und auch nicht die gefahrene Strecke in Km im Vordergrund stehen.
Damit unterscheiden wir uns eindeutig von den Radrennfahrern und deren Trainingsfahrten - und auch von den RTF-lern 'Straße'.
Allerdings sind unsere Radtouren auch keine "Spazierfahrten mit Blumenpflücken".
Der Kreislauf soll aktiviert werden und es soll möglich sein, ein paar Stunden auf dem Rad bei angepasster Geschwindigkeit mitzuradeln.
Angepasste Geschwindigkeit heißt: angepasst an das Leistungsvermögen der Teilnehmer, an die Verkehrssituation, an die Straßen-/ Wegbeschaffenheit.

Radwandern

Möglichst wird abseits von Straßen mit Kfz-Verkehr eher auf Wirtschafts-, Feld- und Waldwegen - auch unbefestigt - gefahren.
Als geeignete Räder kommen daher Tourenräder, ATBs (All-Terrain-Bikes) und MTBs (Mountain-Terrain-Bikes) zum Einsatz.
Das Fahrrad muss den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung entsprechen.

Gäste nehmen wir gern mit auf Tour.
Wir fahren mit einer Geschwindigkeit, die dem Leistungsvermögen aller Teilnehmer angepasst ist.
Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.
Teilnehmer an der Radtour müssen über eine entsprechende Gesundheit verfügen.
Die Straßenverkehrsvorschriften müssen eigenverantwortlich eingehalten werden.
Der Stahlradverein und die ausführenden Tourenleiter sind ausdrücklich von sämtlichen Ansprüchen aus jeglichem Rechtsgrund befreit, insbesondere von Schadensersatzansprüchen.
Die Führung der Radtour ist die ausschließliche Dienstleistung. Evtl. erhobene Umlagen sind ein Beitrag für entstandene Kosten.
Bei der Teilnahme an den Sport- und Radtour-Veranstaltungen mit dem Stahlradverein besteht keine Unfall- und Haftpflichtversicherung durch den Verein.
Wir bitten um Verständnis.


Plan der Radtouren des laufenden Jahres mit der Rad-Wander-/Trekking-Gruppe:
-> zu den Terminen Wanderfahrten/ Kreis- und Bezirksfahrten
-> Startort und Uhrzeit bitte erfragen unter:
Kontakt: ->


Saisonanfahrt 2017 am Karfreitag (14.4)
Immerhin 14 Mitglieder von Stahlrad Laatzen waren dabei: Wanderfahrer und RTF-ler haben sich eingetragen.
Etwas Gegenwind, aber sonst ideales Radelwetter.


Boltenhagen 2015 - auch eine sportliche Herausforderung für Wanderfahrer
Von Rüdiger Janecke
Nach einer längeren Pause - die letzte Ferienfahrt war 2009 nach Arolsen - haben Wanderfahrer vom Stahlradverein Laatzen wieder an einem Bundes-Radsport-Treffen teilgenommen.
Marga, Rüdiger und die Gäste Gudrun und Kurt hatten sich entschieden, diesmal nicht eine Ziel-Etappenfahrt durchzuführen; sondern an den Rundtouren um Boltenhagen teilzunehmen - Rundtouren organisiert vom Radsportverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Zum einen wurde die Strecke Hannover bis Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin) schon einmal erradelt und war bekannt, zum anderen ist ein Aufenthalt in einem festen Quartier doch recht komfortabel - besonders wenn das Wetter einmal nicht mitspielen sollte.
Dann schien es uns auch recht reizvoll, ein paar Tage in der Nähe der Ostseeküste und im Hügelland von Mecklenburg-Vorpommern (MV) zu radeln. Und man muss sagen, wir wurden nicht enttäuscht.
Wir hatten traumhafte Aussichten auf die Ostsee, kämpften uns etliche Anstiege hoch und genossen dann lange Abfahrten - das wiederholte sich dann etliche Male je nach Ausdehnung der sich aneinanderreihenden und manchmal auch langgestreckten Hügel mit Getreidefeldern.
Da folgten immer wieder schnell 10 Höhenmeter und mehr aufeinander. Besonders angetan hatte es uns der Weg entlang der Ostseeküste westlich von Boltenhagen. Hier wechseln sich Steil- und Flachküstenstreifen ab und da mussten auch schon mal die Berggänge genutzt werden. Etwas getrübt wurde die Sache allerdings durch das Wetter: viel, ja ganz viel Regen. Ein paar Mal sind wir so richtig durchgeregnet und konnten gar nicht so schnell den Regenumhang überziehen, wie der Regen plötzlich heftigts einsetzte.
Andere Male haben wir den Regenumhang bedingt durch den Wind (der immer und überall da war) gar nicht erst angezogen. Letztlich hat uns das alles nicht geschadet: keiner hatte einen Schnupfen bekommen! Und belohnt wurden wir an den Kontrollpunkten: es gab diverse Sorten Getränke, verschiedene belegte Brote und Kuchen. Und ausnehmend freundlich waren die Leute, die ja teils auch Urlaub genommen hatten, damit wir uns stärken konnten. Die Strecken waren gut und deutlich ausgeschildert. Beim Durchqueren einsamer Strecken im Hinterland gab das Fahrrad-Navi zusätzlich Sicherheit und auch dann, wenn sich die Streckenführung überschnitt - also gewissermaßen eine Acht hatte. Trotzdem verfehlten einige einen Kontrollpunkt, da ein Witzbold Schilder verdreht hatte.
Bedingt durch entferntere Unterkünfte, andere Räder, unterschiedliche Streckenlänge und gefahrene Geschwindigkeit haben sich Wanderfahrer und RTF-ler nur an einigen Kontrollpunkten gesehen. Friedrich organisierte dann, dass wir mehrmals alle zusammen beim Abendessen waren: getrennt fahren, aber gemeinsam trinken und natürlich essen - das hält zusammen.
Boltenhagen 2015 - RAD
Die Wanderfahrer hatten zwar nicht die flottesten Räder, konnten sich aber bei den erradelten Gesamtkilometern eindeutig an die Spitze setzen. Der Regen und die nicht vorhandenen Schutzbleche sorgten bei den RTF-lern für ein bis zwei Ruhetage. Die Wanderfahrer konnten (jeder) an sechs Tagen 422 km erradeln. Wir beobachteten an den heftigeren Regentagen auch häufig Reifenpannen an den Rennrädern. Das mochte wohl an den leider zerfahrenen und dann scharfkantigen Schneckengehäusen gelegen haben. Bei dem nassen Wetter zog es die Schnecken bedauerlicherweise immer wieder auf den Asphalt und es waren wohl die Mountainbikes, die die platt fuhren und die Rennräder hatten dann das Nachsehen. Trotz des vielen Regens gab es durchaus auch trockene und sonnige Momente. Und wenn die Sonne durchkam, dann wurde es richtig heiß.
Ein kurzer Kommentar zu den Radwegen: ein Teil Radwege, die sind auch wie bei uns reparatur- und verbesserungswürdig. In einigen Ortsdurchfahrten gab's dann zur Überraschung ein kurzes Stück "Paris - Roubaix" vom Feinsten: Kopfsteinpflaster teils aus Findlingen im Miniformat.
Diese Woche, jeden Tag draußen mit einer kleinen Herausforderung hat uns gut getan - ja durchaus Urlaub plus Erholungseffekt für Körper und Kopf. Könnte, ja sollte man öfters machen. Dazu beigetragen hat auch die Feundlichkeit der gastgebenden Gemeinde Boltenhagen und Umgebung und der dortigen Radsportfreunde. Freundlichkeit überall, im Hotel, in den Läden, in den Cafes, an den Kontrollpunkten. Das sind Eindrücke, die man bleibend mit nach Hause nimmt. Boltenhagen 2015


Letzte Vereinsfahrt 2012 Sparte Radtrekking/ Radwandern Stahlrad Laatzen
mit Beteiligung der ADFC Ortsgruppe Laatzen
Datum: So., 14.10.2012, Start 10:00, Rathaus Laatzen (Leine Center)
Ziel: "Zum Weissen Ross", Gestorf .
Route: Laatzen, Rethen, Koldinger Teiche, Ruthe, entlang Innerste, Giftener Seen, Jeinsen, Vardegötzen, Thiedenwiese, Gestorf - zurück über: Hüpede, Pattensen, Fuchsbachtal, Leinemasch, Laatzen (fast alles auf Wirtschaftswegen). Abschluss im "Bauerncafe".
Tourleitung: Siegfried Käber und Rüdiger Janecke); Teilnehmer: 5 .
Daten: Strecke: 47 km, Fahrzeit: 03:04 h, ø 15,2 km/h.
Wetter: bis 09:45 Regen, dann bewölkt und sonnig; Temperatur: bis 15 °C; Wind: mittelstark spürbar aus W.
Kurzbericht: Leichte Tour mit besserem Wetter als angesagt. Gutes und günstiges Mittagsbuffet im "Weissen Ross" und traumhafter Kuchen im "Bauerncafe".

Fahrt 2012

Anfahrt 2011 Sparte Radtrekking/ Radwandern Stahlrad Laatzen
Datum: Fr., 22.04.2011, Start 08:30, Altes Rathaus Laatzen
Ziel: GH "Adamos", Northen, Benther Berg.
Route: Hemmingen, Devese, Ronnenberg, Northen und zurück, Abschluss in der "Leinemasch", danach Rückfahrt über Kronsberg!
Tourenleitung: Siegfried Käber; Teilnehmer bis Northen/ zurück nach Laatzen: 22 (Radtrekking, Rad-Touristik (RTF), Gäste).
Daten: Strecke: 53,23 km (mit Kronsberg), Fahrzeit: 03:18 h, Durchschnitt: 16,13 km/h.
Wetter: sonnig; Temperatur: 14 - 21 °C; Wind: schwach bis mittel aus O.
Kurzbericht: Jahres-übliche Anfahrt am Karfreitag mit üblicher Strecke zum üblichen Ziel mit starker Teilnahme und guter Stimmung. Karfreitag diesmal spät im Jahr -> gutes Wetter, angenehme Temperaturen. "Adamos" und "Leinemasch" empfehlenswert.

Anfahrt 2011

Eine GPS-/ GPX-Datei erzeugen
ORS
Eine GPS-/ GPX-Datei kann mit dem Werkzeug Open Route Service (ORS) basierend auf Open Street Map (OSM) erzeugt werden.

Start, Ende und Zwischenpunkte (Via) lassen sich in ORS mit Markern (Pfeilen) auf der Karte festlegen.
Die Funktion mit den Markern erhält man über die rechte Maustaste.
Beim Setzen der Zwischenpunkte ist auf die Reihenfolge zu achten.
Die erzeugte GPX-Datei kann man sich herunterladen. Ebenso das Höhenprofil.
Auch eigene GPX-Dateien kann man zur Anzeige hochladen.
-> [ hier geht es weiter zum Open Route Service ]


Weiterführende Informationen zu den Radwanderfahrerinnen und -fahrer vom Stahlradverein Laatzen findet man auf der Seite der 'Radtrekking' Mitglieder.