Tour d’Energie – Wir waren dabei

Am 26. April machten sich sieben Stahlradler auf den Weg zur Tour de Energie nach Göttingen – und wurden dort Teil eines beeindruckenden Starterfeldes mit über 5.000 Radsportbegeisterten. Schon vor dem Start lag diese ganz besondere Atmosphäre in der Luft: das Klicken der Pedale, letzte Absprachen im Feld, ein kurzer Check von Helm und Brille – und dann ging es um 10:50 Uhr endlich los.

Direkt auf den ersten Kilometern wurde klar: Heute würde nicht nur die Strecke fordern, sondern auch das Tempo im Feld. Immer wieder bildeten sich Gruppen, es wurde an Hinterrädern geklebt, kurze Gespräche geführt oder sich mit einem Nicken motiviert. Der Fahrtwind, das Surren der Ketten und das gleichmäßige Rollen des Feldes machten schnell deutlich, warum solche Veranstaltungen eine ganz eigene Faszination haben.

Die rund 100 Kilometer lange Strecke führte durch eine wunderschöne Landschaft, die bei bestem Sonnenschein besonders zur Geltung kam. Doch bei aller Idylle wartete mit über 1.000 Höhenmetern auch die sportliche Herausforderung – allen voran der legendäre Anstieg zum Hohen Hagen. Hier zeigte sich, wer noch Reserven hatte: Der Bergsprint verlangte alles ab, während die Zuschauer am Streckenrand für zusätzliche Motivation sorgten.

Unterwegs boten zwei Verpflegungsposten willkommene Pausen – ein schneller Griff zur Banane, ein Becher Wasser, vielleicht ein kurzer lockerer Spruch unter Gleichgesinnten, bevor es wieder weiterging. Denn nach der kurzen Erholung hieß es schnell zurück in den Rhythmus finden.

Mit jedem Kilometer Richtung Ziel wurde die Vorfreude größer. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert, das Tempo noch einmal angezogen – und schließlich die erlösende Zieleinfahrt. Glücklich, erschöpft und mit einem breiten Grinsen im Gesicht kamen die sieben Stahlradler ins Ziel. Für einige wartete dort noch eine wohlverdiente Portion Pasta, die nach dieser Leistung besonders gut schmeckte.

Ein besonderes Lob gilt den Veranstaltern der Tour de Energie, die mit einer hervorragend organisierten Veranstaltung für ein echtes Radsport-Erlebnis gesorgt haben.

Am Ende bleibt ein Tag voller Eindrücke: sportlicher Ehrgeiz, Gemeinschaftsgefühl und unzählige kleine Momente, die so ein Rennen besonders machen. Eins ist sicher – das ruft ganz klar nach einer Wiederholung im kommenden Jahr!